Grundlagen der Fotografie einfach erklärt
Blende und Verschlußzeit als wichtige Faktoren
Moderne Fotoapparate führen heute meist zu schönen und brauchbaren Bildern. Jedoch ist es sehr lohnend, die Grundlagen des Fotografierens zu kennen. Denn dann bekommt man auch ohne Bildbearbeitungsprogramme fast perfekte Ergebnisse.
Ein wichtiger Punkt bei dem Fotografieren ist zu wissen, dass es immer zwei Dinge gibt, die zusammenspielen: die Dauer, für welche das Licht in die Kamera fällt und die Menge dieses Lichtes. Durch die Blende an der Kamera kann der Fotograf die Menge des Lichtes beeinflussen. Umso kleiner der Blendewert eingestellt wird, umso schärfer wird das Bild und umso weniger Licht ist vorhanden. Je größer die Blende ist, umso verwaschener wird das Endprodukt.
Der zweite wichtige Punkt ist die Verschlusszeit. Wenn man diese beachtet, kann man ein verwischen oder verwackeln des sich eventuell bewegenden Motivs verhindern. Eine lange Verschlusszeit eignet sich z.B. hervorragend für Nachtaufnahmen, da der Fotograf meist verwischte Autostrahler auf dem Bild vorfinden möchte.
Der dritte und letzte Punkt ist das Blitzlicht. Leider verursacht das Blitzlicht in den meisten Digitalkameras nicht sehr viel Helligkeit, da dieses meist maximal zwei Meter weit reicht und nur die Objekte aufhellt, die in der Nähe stehen. Die meisten Hobbyfotografen greifen daher zum Selbstauslöser der Kamera bei schwierigeren Lichtverhältnissen. Die Kamera wird auf einer festen Fläche positioniert und der Auslöser wird gedrückt.
Wenn dann doch einmal etwas schief gehen sollte, kann man nachträglich immer noch zu einer Foto-Software greifen. Das hilft bei der Optimierung der sowieso schon gelungenen Fotos.