Bildstabilisator

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Was ist ein Bildstabilisator beim Fotografieren ?

Ein Bildstabilisator ist dazu da, um entstandene Unschärfe durch Verwacklung beim Fotografieren, zu vermeiden.
Sie wird durch ihn verringert oder gar komplett verhindert. Bei der Bildstabilisierung werden grundsätzlich mechanische und elektronische Verfahren unterschieden.

Bei der mechanischen Bildstabilisierung kann man wiederum in zwei grundlegende Vorgehensweisen unterscheiden. Bei der ersten handelt es sich um die optische Bildstabilisierung. Hierbei werden die axialen Bewegungen des Objektives registriert, dem geläufigsten Stabilisationsverfahren. Anschließend wird durch die Steuerelektronik des Stabilisators ein bewegliches Linsensystem genau in die entgegengesetzte Richtung bewegt. Die Verwacklungen werden also durch Gegen-Verwacklungen kompensiert. Die zweite Vorgehensweise ist die sogenannte Sensor-Bewegung. Alternativ kann man zur optischen Bildstabilisierung sagen, dass manche Kameras mit der sogenannten CCD-Shift-Methode arbeiten.
Bei der zweiten Vorgehensweise reden wir von der elektronischen Bildstabilisierung. Wenn man elektronisch stabilisieren will, sind die Möglichkeiten verwackelte Bilder zu korrigieren eingegrenzt.
Es besteht die Chance, die Empfindlichkeit des Sensors zu erhöhen oder das die Kamera das Bild bereits auf dem Weg nachschärft. Im Vergleich zu mechanischen Bildstabilisatoren sind die elektrischen im Endeffekt klar im Vorteil.

Der Bildstabilisator ist sehr von Nutzen, wenn man mit hohen Brennweiten oder freihändig fotografiert, da dort eine präzise Aufnahme gefordert ist. Er verschafft deshalb einen großen Erfolg bei starken Zoom-Objektiven bei Spiegelreflexkameras.
Er spielt außer in der Fotografie noch in der Film- und Videotechnik eine außerordentlich wichtige Rolle und ist in den Bereichen nicht mehr wegzudenken.



© 2006 - 2012  Peter Schamberger   Stand: 02.05.2008