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Mit dem richtigen Fotoobjektiv zum gutem Bild

Die Qualität der Aufnahme wird entscheidend durch das Fotoobjektiv beeinflußt. Selbst neuere Techniken, wie z.B. Bildstabilisatoren, können diesen entscheidenden Faktor nicht mehr ausgleichen.

Erst Zusatzobjektive ermöglichen optimale Bilder

Ganz egal ob nun Spiegelreflex- oder Digitalkamera: meist muss der ambitionierte Hobbyfotograf die Erfahrung machen, dass die als Standard mitgekauften Objektive für vielerlei Situationen keine optimalen Ergebnisse aufzeichnen können. So werden beispielsweise Sport-Fans, die aussagekräftige Fotos von einer Tribüne aus machen wollen, ohne starke Teleobjektive nicht auskommen. Andererseits ist etwa für Vereins- oder Familienfotografie in Innenräumen häufig ein Weitwinkelobjektiv unentbehrlich, das auch große Gruppen auf kleinem Raum optimal erfassen kann. Und wer gerne Blüten oder kleine Tiere wie Insekten zum Gegenstand von Bilddokumentationen macht, hat ohne Macro-Linse keine Chance. Zu beachten ist dabei einerseits, dass die Anschlussmöglichkeiten der Hersteller untereinander oft nicht kompatibel sind. Bei Digitalkameras werden zudem meist zusätzliche Adapter für Zusatzobjektive benötigt, da die Originalobjektive nicht austauschbar sind. Zusatzobjektive gehen nicht selten zu Lasten der Lichtausbeute oder der Tiefenschärfe. Letzteres gilt vor allem im Tele- und Macro-Bereich. Hat man die Möglichkeit, sollte man durchaus verschiedene Objektive für einen konkreten Eindruck an der eigenen Kamera anstecken und die Reaktion des Belichtungsmessers sowie die empfundenen Bildschärfen prüfen. Längst bieten natürlich auch markenunabhängige Hersteller Objektive in ähnlich guter Qualität wie die Kameraproduzenten selbst an. Doch sollte man hier einen kritischen Blick auf exakte Passform der Adapter oder Bajonettanschlüsse haben und sich vergewissern, dass alle von der Kamera vorgesehenen Funktionen korrekt übertragen werden.



© 2006 - 2010  Peter Schamberger   Stand: 02.05.2008